Halbportalkrane: die „Präzisionsgewichtheber“ des Walzwerks
In der Walzwerksfertigung gleicht das Anheben tonnenschwerer Metallwalzen einem Balanceakt: Der Kran muss nicht nur Dutzende Tonnen Gewicht heben, sondern auch eine Oberflächengenauigkeit im Mikrometerbereich gewährleisten (die geringste Erschütterung kann die Walze beschädigen). Zudem muss er sich flexibel durch den engen, mit Maschinen vollgestopften Raum manövrieren und Staub und Öl trotzen. Der Halbportalkran vereint räumliche Anpassungsfähigkeit, präzises Anheben und Beschädigungsschutz und ist somit der unsichtbare Qualitätswächter der Walzwerksfertigungslinie.

Technische Parameter:
| Hubkraft | 10 t ~ 80 t (kundenspezifische Anpassung möglich) |
| Spanne | 8 m ~ 18 m (einseitige Stützen- und Trägerkonstruktion) |
| Hubhöhe | 10 m ~ 15 m (erweiterbar auf 20 m) |
| Reisegeschwindigkeit des Portalkrans | Feineinstellung: 2 m/min bis 5 m/min Express-Tuning: 10 m/min bis 20 m/min |
| Wagen | Feineinstellung: 1 m/min bis 3 m/min Express-Tuning: 8 m/min bis 15 m/min |
1. Das Platzdilemma überwinden: Die „Werkstatt-Überlebenstechnik“ der Halbportalstruktur
Walzwerke sind dicht mit Ausrüstung bestückt (Walzwerke, Schleifmaschinen und Prüfstände), was die Nachteile herkömmlicher Kräne noch verstärkt, die oft viel Platz beanspruchen und Gänge blockieren.
Die Halbportalkonstruktion: Eine Seite trägt den horizontalen Träger, während die andere Seite am Werkstattgebäude befestigt ist (oder den Raum darüber nutzt). Dadurch werden 30 % der Bodenfläche eingespart und die Walzenlager- und Bearbeitungsbereiche können unabhängig voneinander betrieben werden.
Anpassbare Spannweiten: Die Spannweite der horizontalen Träger reicht von 8 bis 18 Metern (um unterschiedlichen Werkstattbreiten gerecht zu werden), während die Säulenhöhe auf 10 bis 15 Meter erweitert werden kann (um fertige Rollen aus den oberen Regalen aufzunehmen), wodurch der dreidimensionale Raum optimal genutzt wird.
2. Präzises Heben: Millimetergenaue Steuerung schützt die Rollengenauigkeit
Die Genauigkeit der Rollenoberfläche erreicht Ra0,8μm (spiegelglatt), wodurch Stöße und Verkippungen beim Anheben ausgeschlossen werden.
Mikrocontroller-Technologie:
Das Hebesystem nutzt einen Servomotor und ein Planetengetriebe, wodurch eine Geschwindigkeitsgenauigkeit von 0,1 m/min erreicht wird (schneckenlangsam, aber absolut stabil), wodurch die Stöße beim Anheben der Rollen minimiert werden.
Der Querträger nutzt Lasernavigation und eine Magnetskala, wodurch eine Positioniergenauigkeit von ±2 mm erreicht wird und eine nahtlose Passung zwischen Walze und Schleifmaschine sowie Montagetisch gewährleistet wird.
Schwingungsdämpfung: Ein integrierter intelligenter Algorithmus (oder ein mechanischer Dämpfer) sorgt dafür, dass die Rollenbewegung beim Anheben ≤ 5 cm beträgt und verhindert so, dass die Zentrifugalkraft die Oberfläche zerkratzt. 3. Schutz vor Beschädigungen: Schützt zuverlässig vor Staub und Stößen.
Das Walzwerk ist voller Staub (Metallspäne, Kühlmittelnebel), und die Anlagen sind dicht an dicht mit scharfen Ecken bestückt, weshalb die Kräne sowohl innen als auch außen robust sein müssen:
Äußere Haltbarkeit:
Die Laufräder sind mit Polyurethan beschichtet, um Verschleißfestigkeit und Vibrationsdämpfung zu gewährleisten. Dadurch wird der Verschleiß von Rädern und Schienen bei Betrieb auf staubigen Oberflächen um 60 % reduziert.
Speziell angefertigte V-förmige Gummipads für den Hebezeug (angepasst an die gekrümmte Oberfläche der Rolle) sorgen für elastische Dämpfung und Rutschfestigkeit und verhindern so Beschädigungen der Rolle durch Metall-auf-Metall-Kontakt.
Interner Schutz:
Das elektrische System ist in einem IP65-geschützten Gehäuse integriert, wodurch es vor Staub und Öl geschützt ist und die Lebensdauer von Motor und Steuerung verdoppelt wird.
Ausgestattet mit einem automatischen Schmiersystem werden Lager und Kette regelmäßig gefettet, wodurch der Bedarf an manueller Wartung reduziert wird. IV. Intelligente Anpassung: Ein „spezieller Heber“ für alle Walzentypen
Von kaltgewalzten Arbeitswalzen (Ø500 mm, 10 t) bis hin zu warmgewalzten Stützwalzen (Ø1500 mm, 80 t) erreicht der Portalkran volle Anpassungsfähigkeit durch „Schnellwechselsystem für Spreizwalzen + Parameterspeicher“:
Spreizerbibliothek: Es steht eine Vielzahl von Spreizern zur Verfügung, darunter V-Spreizer, Rundum-Spreizer und elektromagnetische Spannfutter-Spreizer. Automatische Schnellwechselmechanismen (≤ 30 Sekunden) ermöglichen die Anpassung an verschiedene Walzenkonfigurationen.
Arbeitszustandsspeicher: Über 100 integrierte Hebeszenarien (wie z. B. „Be- und Entlademodus für die Mühle“ und „Palettiermodus für Fertigprodukte“) stehen zur Verfügung, auf die der Bediener mit einem einzigen Klick zugreifen kann, wodurch wiederholte Einstellungen entfallen.
